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violett: 9,10-Diphenylanthracen (DPA);
blau: Peri-Dinaphthylen (Perylen);
grün: 9,10-Bis(phenylethinyl)-Anthracen (BPEA);
gelb: 5,6,11,12-Tetraphenyl-naphthacen (Rubren);
rot: 9-Diethylamino-5H-benzo[a]phenoxazin-5-on (Nilrot) Bildinformationen anzeigen
Farbige Flammen auf Nitrocellulosebasis, raucharm Bildinformationen anzeigen
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violett: 9,10-Diphenylanthracen (DPA); blau: Peri-Dinaphthylen (Perylen); grün: 9,10-Bis(phenylethinyl)-Anthracen (BPEA); gelb: 5,6,11,12-Tetraphenyl-naphthacen (Rubren); rot: 9-Diethylamino-5H-benzo[a]phenoxazin-5-on (Nilrot)

Farbige Flammen auf Nitrocellulosebasis, raucharm

Weihnachtsvorlesung 2019 - Nachlese

Al(l)chemie - "Wie man jemanden auf den Mond schießt
Chemische Experimente zur Mondlandung vor 50 Jahren"

In der Weihnachtsvorlesung am 12.12.2019 konnte Dr. Andreas Hoischen vom Department Chemie den Zuschauern im vollbesetzten Audimax in eindrucksvollen Experimenten zeigen, wie viel Chemie in der Raketenphysik steckt, um auf den Mond zu gelangen.
Wie schon vor 50 Jahren war die Begeisterung der Bevölkerung für das All so groß, dass der Platz im Audimax nicht ausreichte und die Veranstaltung zusätzlich in einen benachbarten Hörsaal übertragen wurde. Auch der WDR war wieder für einen Live-Bericht vor. Das Video dazu gibt es hier.

In einem Rundumschlag wurde ein Feuerwerk aus zahlreiche Experimente auch mit Unterstützung des Publikums abgebrannt. Dabei lernten die Zuschauer, was Impulserhaltung mit Raketenantrieb zu tun hat, wie Polarlichter in der Mikrowelle erzeugt werden oder was für den Treibhauseffekt verantwortlich ist. Flüssiger Sauerstoff wurde benutzt, um mit Hilfe einer einfachen Zigarre ein Metallblech zu durchschweißen. Das zeigt die starke Oxidationskraft dieser Komponente im Raketentreibstoffgemisch. Die Auswirkungen des Vakuums im All konnte eindrucksvoll an Hand eines expandierenden Schokokusses oder eines schrumpeligen Apfels demonstriert werden. Der fehlende Gegendruck gibt allem die Möglichkeit, sich einmal richtig zu entfalten...
Um zu zeigen, was eigentlich Druck ist, wurden Freiwillige gesucht, die den Gesetzen der Physik trauten und auf dem Arbeitsgerät eines Fakirs Platz nehmen wollten. Mit dem Wissen, dass der Druck das Produkt aus Kraft und Fläche ist, war es nach anfänglicher Skepsis des Testkandidaten kein Problem auf einem dicht bestückten Nagelbrett bequem zu sitzen. Pyrotechnische Raketentreibsätze können auch optisch sehr ansprechend sein. Den Beweis erbrachte zum Abschluss ein imposantes Bühenmusikfeuerwerk im Audimax.

Der Termin für die nächste Weihnachtsvorlesung der Chemie steht auch schon fest. Das Department lädt am 10. Dezember 2020 wieder zur spannenden und unterhaltsamen Experimentalvorlesung ein. Weitere Videos uns Infos zu den Veranstaltungen gibt es hier.

Die Universität der Informationsgesellschaft