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Department Chemie
Hornluftdosierung an einer Spritzpistole im Praktikum Lackapplikation Bildinformationen anzeigen
Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Effektpigmentes Bildinformationen anzeigen
Mittels des PeakForce QNM-Messmodus lassen sich nanomechanische Eigenschaften am Rasterkraftmikroskop ermitteln. Bildinformationen anzeigen
Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme einer mmonodispersen Polymerdispersion Bildinformationen anzeigen
Probenwechsel unter dem Infrarotstrahler Bildinformationen anzeigen
Ermittlung der Kornfeinheit mittels Grindometer im Praktikum Bildinformationen anzeigen

Hornluftdosierung an einer Spritzpistole im Praktikum Lackapplikation

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Effektpigmentes

Foto: Nadine Buitkamp, CMP, Universität Paderborn

Mittels des PeakForce QNM-Messmodus lassen sich nanomechanische Eigenschaften am Rasterkraftmikroskop ermitteln.

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme einer mmonodispersen Polymerdispersion

Foto: Nadine Buitkamp, CMP, Universität Paderborn

Probenwechsel unter dem Infrarotstrahler

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Ermittlung der Kornfeinheit mittels Grindometer im Praktikum

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Coatings, Materials & Polymers
Prof. Dr. Wolfgang Bremser

Studiengang: Chemie und Technologie der Beschichtungsstoffe

VoraussetzungenStudiumWeiterführende Informationen

Zulassungsvoraussetzung zum Bachelorstudiengang

• die allgemeine Hochschulreife oder
• die fachgebundene Hochschulreife oder
• die Fachhochschulreife mit Zusatzbedingungen
*. S.a. Informationsangebot der Zentralen Studienberatung

* Für den Zugang mit Fachhochschulreife sind vor der Einschreibung die besondere fachliche Eignung und die Allgemeinbildung auf Hochschulniveau in Deutsch, Mathematik und Englisch nachzuweisen. Hierfür werden Vorbereitungskurse angeboten. Nähere Informationen s. http://nw.upb.de/studium-mit-fhr.

Von Vorteil: • Freude am experimentellen Arbeiten, • Interesse an naturwissenschaftlichen Zusammenhängen, • Spaß am Lernen im Team mit deutschen und ausländischen Studierenden, denn Chemie ist international. Ein Chemieleistungskurs in der Schule ist nicht notwendig, da zu Studienbeginn eine intensive Einweisung in die fachwissenschaftlichen Grundlagen erfolgt.

Studium

Nach dem Basisstudium der Chemie (4 Semster) folgt das Hauptstudium zum Bachelor (2 Semester).

Das Studium "Chemie und Technologie der Beschichtungsstoffe" im Detail:

5. Semester

Vorlesungen

  • Prüf- und Analyseverfahren in der Beschichtungstechnologie
    Dozent: U. Schernau
    Spektroskopische Methoden, Oberflächencharakterisierung, Farbmetrik, Eigenschaften und Prüfungen von Rohstoffen, Lacksystemen und Lackfilmen, Messungen und Prüfungen an verschiedenen Lacksystemen, Langzeitstabilität, Oberflächengüte
  • Lacksysteme 1: Lackaufbau, Bindemittel, Pigmente, Additive, Lackrezeptur
    Dozenten : W. Bremser, U. Poth, O. Seewald
    Was ist eine Beschichtung (Lack) und welche Anforderungen werden an Beschichtungsmaterialien gestellt? Es wird auf die Bindemittelsynthese (Polyester, Alkyd-, Acrylatharze, Polyurtehane…) bis zur Lackherstellung der verschiedenen Systeme (1K, 2K, Sol-Gel-Beschichtungen…). eingegangen. Lacksysteme von der Dispersionsfarbe bis hin zur hochwertigen kratzfesten Automobillackierung werden vorgestellt.
  • PC III: Einführung in die Quantenmechanik
  • TC II: Vertiefung in Technischer Chemie

Praktika

  • Prüf- und Analyseverfahren in der Beschichtungstechnologie
    Leitung: M. Samusch
    Im Praktikum werden Kenntnis über Einsatz und Aussagefähigkeit von Mess- und Analyseverfahren für Beschichtungen erworben. Es werden Lacktechnische Messungen und Prüfungen an verschiedenen Lacksystemen durchgeführt und deren Aussage über die Qualität und Eigenschaften einer Beschichtung hergeleitet. Zudem werden die Auswirkung von Langzeitprüfungen auf die Oberflächengüte untersucht umso Aussagen über die Langzeitstabilität unterschiedlicher Systeme zu treffen.
  • Lacksysteme 1
    Leitung: M. Samusch
    Im Praktikum wird der komplette Prozess von Polymersynthese und Bindemittecharakterisierung über Rezepturberechnung und Formulierung bis zur finalen Lackherstellung durchwandert. Verschiedene Bindemittel werden selbst gekocht und teilweise zum Lack weiterverarbeitet. Verschiedene Lacksysteme (Alkyd, Polyester, Dispersionen, 2K-Systeme) werden formuliert und der Einfluss von Herstellungs- und Trocknungsparametern sowie von Rezepturbestandteilen auf die Filmbildung und Filmeigenschaften untersucht.

6. Semester

Vorlesungen

  • Applikationstechnologie
    Dozent: M. Samusch
    Wie können Beschichtungsstoffe appliziert werden? Von einfacher pneumatischer Zerstäubung über Hochrotation bis Elektrotauchlackierungen werden verschiedene Applikationsverfahren vorgestellt. Zudem werden der Einfluss von Applikations- und Trocknungsparametern auf die Beschichtungseigenschaften diskutiert und deren Zusammenhänge hergeleitet. Die Entstehung von Lackfehlern wird erklärt und deren Vermeidung  erläutert. Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Vorlesung ist Umwelt- und Arbeitsschutz.
  • Lacksysteme 2
    Dozent: W. Bremser
    Komplexe Lacksysteme, Mehrdimensionale Funktionsoptimierung, Elektrotauchlackierung, Nanotechnologie, Mechanische Eigenschaften, vertiefende Lacktechnologie und umfassende Beurteilung
  • TC III: Elektrochemische Prozesse

Praktika

  • Lacksysteme 2
    Leitung: O. Seewald
    Orientiert an aktuellen Forschungsinhalten der Arbeitsgruppe von Prof. Bremser werden Lackbindemittel synthetisiert, ein Lack formuliert und eingebrannt. Der gesamte Prozess von der Synthese bis hin zur fertigen Beschichtung wird mit analytischen Methoden wie Lichtstreuung, REM, TGA, DMA, GPC, AFM, ATR-IR, NMR, etc. charakterisiert.
    Dieses Praktikum bietet einen guten Einblick in das Forschungsfeld der Arbeitsgruppe und eröffnet den Studierenden neue Analyseverfahren der Oberflächen- und Polymeranalytik.
  • Applikationstechnologie, Lackprozesstechnologie
    Leitung: M. Samusch
    Im Praktikum wird der Umgang mit Applikationseinrichtungen zur gezielten Steuerung von Eigenschaften erlernt. Aus den gewonnen Einsichten kann eine Prozess- und Fehleranalyse resultieren.

Das Vorlesungsverzeichnis mit allen Vorlesungen, Übungen und Praktika kann in PAUL eingesehen werden.

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen und alle notwendigen Formulare befinden sich auf der Seite des Studierendensekretariats.

Fragen zum Studium?

Bei Fragen zum Studium helfen gerne folgende Personen weiter:

Kontakt

Dr. Oliver Seewald

Technische Chemie - Arbeitskreis Bremser

Akademischer Oberrat

Oliver Seewald
Telefon:
+49 5251 60-5795
Büro:
NW1.723

Kontakt

Dipl.-Chem.Ing. Martin Samusch

Technische Chemie - Arbeitskreis Bremser

Martin Samusch
Telefon:
+49 5251 60-3621
Büro:
NW1.520

Die Universität der Informationsgesellschaft