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Department Chemie
Hornluftdosierung an einer Spritzpistole im Praktikum Lackapplikation Bildinformationen anzeigen
Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Effektpigmentes Bildinformationen anzeigen
Mittels des PeakForce QNM-Messmodus lassen sich nanomechanische Eigenschaften am Rasterkraftmikroskop ermitteln. Bildinformationen anzeigen
Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme einer mmonodispersen Polymerdispersion Bildinformationen anzeigen
Probenwechsel unter dem Infrarotstrahler Bildinformationen anzeigen
Ermittlung der Kornfeinheit mittels Grindometer im Praktikum Bildinformationen anzeigen

Hornluftdosierung an einer Spritzpistole im Praktikum Lackapplikation

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme eines Effektpigmentes

Foto: Nadine Buitkamp, CMP, Universität Paderborn

Mittels des PeakForce QNM-Messmodus lassen sich nanomechanische Eigenschaften am Rasterkraftmikroskop ermitteln.

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Kolorierte Rasterelektronenmikroskopaufnahme einer mmonodispersen Polymerdispersion

Foto: Nadine Buitkamp, CMP, Universität Paderborn

Probenwechsel unter dem Infrarotstrahler

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Ermittlung der Kornfeinheit mittels Grindometer im Praktikum

Foto: Irina Regehr, CMP, Universität Paderborn

Coatings, Materials & Polymers
Prof. Dr. Wolfgang Bremser

Tribo-Coatings

Vorbereitete Probe und Tribometer während Messung

Tribo-Coatings oder Gleitlacke werden zur trockenen Schmierung von Werkstoffen eingesetzt. Die Gleitlacke dürfen zu diesem Zweck nur einen geringen Reibungskoeffizienten, bzw. eine schwache Adhäsion zum Reibungspartner zeigen. Um dies zu erreichen gibt es verschiedene Lösungsansätze. Zum einen können Festschmierstoffe wie Graphit- oder PTFE-Partikel in den Lack eingearbeitet werden, zu anderen können Polymerharze mittels struktureller Modifizierung auf einen minimalen Reibungswiederstand optimiert werden.
Für den Einsatz von Coatings in tribologischen Anwendung muss das gesamte Tribosystem betrachtet werden. Dazu gehört das Beanspruchungskollektiv mit Bewegungsform, -ablauf, Belastung, Gleitgeschwindigkeit, Gleitflächentemperatur, zurückgelegte Gleitstrecke und die Struktur des Tribosystems die durch Härte, Rauheit und Wechselwirkung der Reibungspartner beschrieben wird. Die Charakterisierung des Tribosystems ist entscheidend für die Entwicklung von Gleitlacken. Die Modifizierung von Polymerharzen eignet sich vor allem für ein niedriges bis mittleres Beanspruchungskollektiv, während Partikelschmierung meist bei hoher Beanspruchung eingesetzt wird.
Für das Reibungsverhalten sind die Grenzschichten im Reibungskontakt entscheidend. Ein Gleitlack muss aus diesem Grund auf eine Anwendung optimiert werden.
Die Messung von Reibungskoeffizienten erfolgt mit Hilfe von Tribometern. Es gibt verschiedene Architekturen von Tribometern. Um das Beanspruchungskollektiv einer Anwendung zu simulieren werden Werkstoffe in Tribometern getestet, die dieser Anwendung möglichst ähnlich sind.

Bei Tribo-Coatings mit Festschmierstoffen erfolgt die Schmierung zwischen den Reibpartnern durch Partikel die durch Abtrag vom Coating in den Reibspalt gelangen. Eine weitere Möglichkeit ist die Verwendung von mikroverkapselten Fest- oder Flüssigschmierstoffen, die mit Hilfe eines chemischen oder physikalischen Triggers freigesetzt werden können.

Die Universität der Informationsgesellschaft